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Berlin - Gedenkstätte Berliner Mauer

Die 150 km lange Berliner Mauer wurde am 13.August 1961 als Grenzsperranlage zur Teilung Deutschlands errichtet. Somit riegelte die Regierung der DDR Deutschland in Ost- und West- Berlin ab und noch heute steht die Mauer als Symbol des damaligen Kalten Krieges. Bei den Fluchtversuchen in den Westen kamen bis 1989 136 Menschen ums Leben. Die Sperranlage bestand damals aus drei Abschnitten: Einer Vorderlands- und Hinterlandsmauer und  dem sognannten Todesstreifen, in dem Wachtürme und Sperrbestfestigungen vorhanden waren. Nach ungefähr 28 Jahren fiel dann endlich am 9. November 1989 die Mauer und somit endete die Teilung Deutschlands. 1991 wurde beschlossen, nach langem Hin und Her, ein Denkmal  zur Erinnerung an den Berliner Mauerfall in der Bernauer Straße zu errichten. Die Überreste wurden durch hohe Stahlwände umschlossen und innendrin findet man einen Teil der Mauer, die bis 2006 rekonstruiert oder ergänzt wurde.

Im Folgenden  möchten wir gerne die sozial-pädagogische Seite, des  Museums  „Berliner Mauer“ in Betracht ziehen. Die Arbeit der Forschung rund um das Thema Berliner Mauer erledigen ausgebildete Wissenschaftler, da dieser Themenbereich viel Fachkompetenz  der gesamten deutschen Geschichte benötigt. Führungen im Außengelände können im Internet bei verschiedenen Privatleuten gebucht werden, die jedoch auch viel „Blödsinn“ erzählen können, da dies nicht kontrolliert wird. Es ist also wichtig, das die Qualifikation der Führungen nachweisbar ist. Die Ausstellung der Gedenkstätte ist für jeden frei zugänglich.

 Studenten können in der Gedenkstätte ebenfalls etwas Geld verdienen, indem sie Führungen innerhalb des Museums sowie auch außerhalb durchführen, nachdem sie sich ausführlich über das Thema informiert haben und dieses auch erklären können. Die Studenten sollten jedoch ein gewisses Grundwissen mitbringen, um angenommen zu werden. Außer den Studenten und den Wissenschaftlern arbeiten zusätzlich Personen für die Bereiche Besucherservice, Verwaltung und Presse dort.

Unser Fazit zu der Gedenkstätte „Berliner Mauer“ ist durchaus sehr positiv, da wir viele neue Erfahrungen und Einblicke in das Thema erhalten konnten. Der Blick von dem Aussichtsturm auf die Sperranlage hat uns sprachlos und fassungslos gemacht.  Die Dimensionen der Größe sind in den Büchern oder heute auch im Internet gar nicht so enorm wie, wenn der Eindruck live vor Ort. Auch das Museum  fanden wir sehr gut, da die vielen großen Bilder einen direkt ansprachen, und wir konnten durch die Größe der Bilder in den Augen der gezeigten Menschen die Angst und den Zweifel genau erkennen. Dies hat uns ebenfalls berührt und wir sind mit einem bedrückten Gefühl wieder gefahren.