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Dortmund - Fußballmuseum

Einleitend zu sagen ist hier, dass wir mit unseren polnischen Austauschschülern einen Besuch im Fußballmuseum in Dortmund durchgeführt haben. Hier konnten wir verschiedenste Informationen und Zeitberichte über den Fußball im Nationalsozialismus erhalten.

Schon zu Beginn des Nazi-Regimes versuchten die Nationalsozialisten durch die Nationalmannschaft  des Deutschen Reiches siegreiche und sportliche Überlegenheit darzustellen. Da 1938 die „Großdeutsche Mannschaft“ (nach de, sogenannten „Anschluss“ von Österreich an das Deutsche Reich) erst weniger als drei Monate vor Turnierbeginn zusammengeführt worden ist, scheiterte diese auf ganzer Linie. Nachdem das Ziel der Weltmeisterschaft nicht erreicht worden ist, verloren die Nationalsozialisten das Interesse am Fußball als Propagandainstrument.

Später wurde der Fußball erneut zu Propagandazwecken missbraucht, diesmal jedoch, um die Verbrechen innerhalb einger Konzentrationslager  zu vertuschen. Ein Beispiel hierfür ist das KZ Theresienstadt, wo Fußballspiele veranstaltet worden sind, um einen normalen Alltag zu inszenieren. Das Ziel der Nationalsozialisten bestand darin, der Außenwelt ein anderes Bild der Konzentrationslager zu vermitteln.