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Wieliczka - Salzbergwerk

 

Wieliczka ist eines der ältesten und bekanntesten Salzbergwerke.

Seit 1978 ist es UNESCO Weltkulturerbe

 

Geschichte

Es ist nachweisbar, dass schon 3500 Jahre v.Chr. in dem Gebiet um Wieliczka Salzsiederei betrieben wurde.

Als im 13 Jhd. die Salzvorkommnisse erschöpft waren, wurde unter Tage nach Salzsolen gesucht und somit die Steinsalzlagerstätte gefunden.

Um 1280 wurden senkrechte Schächte eingebaut, zur Erschließung von Lagerstätten. Zu diesem Zeitpunkt konnten nur Menschen in dem Bergwerk arbeiten, doch ab dem 15 Jhd. wurden Maschinen hinuntergelassen und 200 Jahre später auch Pferde.

Erst reichten die Schächte nur 60m tief, jedoch wurden sie bis heute auf 340m ausgebaut.

Seit der Zusammenführung 1772, mit dem Salzbergwerk Bochnia, gelten sie als königliche Saline als größte Polens.

Durch einen Wassereinbruch 1992 kann bis heute salzhaltiges Wasser von unter Tage herauf gefördert werden. Mit dem Siedeverfahren wird immer noch Salz gewonnen, was Wieliczka weiterhin zu einem wichtigen Salzlieferanten Polens macht. 

 

Unsere Erlebnisse 

Morgens trafen wir uns am Schulgelände, um von dort aus mit dem Bus loszufahren. Zu diesem Zeitpunkt ahnte noch keiner, was für eine spannende Führung uns erwartete.

Nach kurzer Wartezeit und ein paar Stufen weiter (380) begann die Führung, vorerst auf 64m Tiefe.

Bereits in der ersten Vorkammer wurde der Gruppe bewusst, in was für einer kulturell wertvollen und künstlerisch ausgereiften Umgebung sie ist.

Der erste Eindruck wurde jedoch, je tiefer man in die Höhle und ihre Geschichte eindrang , immer wieder übertroffen.

Dies geschah meist durch die Darstellung von Kunst, der Höhle und durch dessen Beleuchtung,

welche eine unbeschreibliche Stimmung hervorrief.

Dies führte dazu, dass sowohl die deutschen als auch die polnischen Teilnehmer vor Bewunderung und Erstaunen ihre anfängliche Müdigkeit ablegten und nach zwei Stunden ‚Dunkelheit‘ hellwach aus einer Führung herauskamen, die keiner vergessen würde.

Die wundervollen Eindrücke des Bergwerks wurden durch eine lehrreiche, anschauliche und lustige Führung, dank einer kompetenten und gut gelaunten Expertin, perfekt ergänzt.

 

Hier einige Eindrücke von diesem wunderbaren Ort : 

  • Unsere Reiseführerin leitete die Gruppe mit interessanten Fakten und lustigen Anekdoten. 
  • Sie zeigte uns die scheinbar unendlichen Schächte des Salzbergwerks, die sich über 245 km erstrecken! 
  • Bei so einem Anblick stockte uns der Atem, und wir fragten uns, wie es möglich ist so etwas unter Tage zu errichten. 

 

Dieses Bild zeigt ein 3D Model von Jesus‘ letztem Abendmahl (Leonardo da Vinci) in Steinsalz gemeißelt. Es wurde gehauen von dem polnischem Minenarbeiter Antoni Wyrodek in der Zeit von 1936 bis 1945. Der Grund war, dass die Arbeiter zum Beten nicht ständig wieder zur Oberfläche durften, sondern direkt an der Arbeitsstelle bleiben konnten. 

Quellen

Eigene Bilder

  • http://derstandard.at/2000008745084/Polen-Das-Abendmahl-bitte-nicht- abschlecken
  • http://de.wikipedia.org/wiki/Salzbergwerk_Wieliczka
  • http://www.salzbergwerkwieliczka.de/
  • https://stadtfuehrung-krakau.de/fotos/polen-fotos-wieliczka-salzbergwerk- kinga-kapelle-figuren.php